Validation


„I’m here to get validated.“ – Ein schöner Spielfilm, der mit der Mehrdeutigkeit des englischen Begriffes „Validation“ spielt: Es gibt offenbar attraktivere Ziele im Leben als freies Parken!

Eigentlich wollen sie alle nur eine Bestätigung zum kostenlosen Parken, aber der Parkplatz-Angestellte hat mehr zu bieten: Anerkennung, Wertschätzung, Bestätigung. Und er bekommt ein Lächeln dafür. Die sich ab der vierten Minute entspannende Problemlage, in dessen Verlauf der Protagonist auf ein Hindernis stösst und selbst in eine Krise gerät, sorgt einerseits für einen gewissen Realismus, andererseits verliert die Geschichte ihr Tempo und hat gewisse Längen. Doch natürlich kommt am Ende doch noch alles gut, besser, am besten!

Für den Unterricht ist es denkbar, allein die ersten vier Minuten einzusetzen – eher thesenartig. Durch den bis hier völlig ungebrochenen Erfolg des Protagonisten besteht die Gefahr, dass die Geschichte als unerträglich kitschig wahrgenommen wird. Das kann jedoch für eine unterrichtliche Bearbeitung durchaus produktiv sein.

Es bietet sich an, verschiedene mögliche Fortsetzungen des Films ab der vierten Minute zu entwerfen, bevor der Film dann ganz zu Ende betrachtet wird.

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